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46. Ein Geschenk der besonderen Art

Dezember 3, 2021

Hirnforscher haben schon längst bewiesen, dass Schenken glücklich macht. Wenn du also jemandem ein Freude bereitest, werden bestimmte Gehirnareale stimuliert, die dich selbst glücklich machen! Schön zu wissen, dass es auch uns selbst dient, wenn wir anderen Menschen etwas Gutes tun. Gerade in der Weihnachtszeit öffnen sich unsere Herzen für andere leichter und schneller.

Es ist auch schön, uns selbst etwas Gutes zu tun. Vielleicht ein wohliges Bad nach einem langen Arbeitstag, eine wertvolle Begegnung mit einem Freund oder einer Freundin, eine Auszeit, um Sport zu machen, ein interessantes Buch zu lesen…vielleicht gönnst du dir auch einen langersehnten Pulli oder Urlaub.

Ich bin ein großer Freund davon, das Leben bewusst zu leben, sich gerne anzustrengen und ebenso einen Ausgleich zum Entspannen zu pflegen.

Heute lade ich dich dazu ein, dir selbst ein Geschenk der besonderen Art zu machen. Nämlich eine liebevolle Umarmung deiner ungeliebten Seiten. Ja, richtig gelesen. Es geht um deine Schattenanteile, die Seiten an dir, die du am liebsten wegdrängst, übermalst und in jedem Fall nach außen unentdeckt halten möchtest.

Jeder von uns hat diese ungeliebten Anteile in sich. Und ich halte diese Tatsache auch für sehr nachvollziehbar, denn wir alle machen Erfahrungen im Leben, die für uns nicht schön sind. Gerade die verletzenden, schambehafteten und tief verunsichernden Erfahrungen aus unserer Kindheit verankern sich in uns. Aus diesen schlußfolgern wir schon sehr früh als Kind verschiedene Wahrheiten über uns. Diese konstruierten Wahrheiten sprechen in folgenden Sätzen zu uns:

  • Ich bin nicht gut genug.
  • Ich bin dumm.
  • Ich bin hässlich.
  • Ich bin falsch.
  • Ich bin nicht liebenswert.
  • etc.

Kennst du diese Stimme und Gedanken in dir, die sich manchmal oder auch regelmäßig in dir melden?

Das Stillhalten dieser Gedanken, kostet uns so viel mehr Energie als wir denken…! Diese ungeliebten Schattengedanken färben unsere Gefühle, geben die Richtung unserer Wahrnehmung und Entscheidungen vor. Sie bestimmen letztendlich unser Leben, unsere Ergebnisse und die eigene Lebensqualität.

Es gibt eine gute Nachricht: Wir können alle belastenden Gedankenfesseln lösen und unsere Geschichte neu schreiben! Vielleicht kannst du es dir gerade gar nicht vorstellen, dass das jemals bei dir gehen könnte. Diese Wandlung passiert nicht auf Knopfdruck, sondern beginnt mit einer (deiner) Entscheidung, dich in deine innere Freiheit zurück bringen zu wollen – also mit deiner Absicht für ein Gedanken-leichtes-fröhliches-Leben.

Und jetzt kommen wir zu dem Geschenk der besonderen Art von oben. Schließe deine Augen, atme dabei bewusst und langsam ein und aus. Welche Schattengedanken sind in dir wach? Welche kommen in dir hoch? Nimm sie wahr und lass sie kommen.

Und jetzt versuchst du sie nicht wegzudrücken oder durch Ablenkung unfühlbar zu machen, sondern nimm diese niedermachenden Gedanken vor deinem inneren Auge IN DEN ARM. Ja, umarme sie. Du brauchst nicht zu argumentieren oder analysieren …nimm dich selbst in deinem verletzten Anteil in den Arm. Lass die Stimme in dir zur Ruhe kommen, lass sie einen Augenblick aufatmen, sich beachtet und gesehen fühlen.

Und dann lass sie los und sag ihr: „Ich sehe deine Traurigkeit und deinen Schmerz. Ich lasse dich nicht alleine und bin ab jetzt bei dir. Du darfst heilen, weil gerade du es verdienst, die tiefe Fröhlichkeit des Lebens kennenzulernen. Du darfst loslassen und ruhen.“

Verwende dabei deine eigenen Worte und sei so liebevoll wie nur möglich mit deiner Schattenseite. Dein verletztes Ich dürfte sich über dein Geschenk sehr freuen, wie alle anderen auch, die dir mit leuchtenden Augen Danke sagen.

Die längste, intimste und wertvollste Beziehung hast du zu dir selbst. Gestalte sie so, dass Wohlwollen und Liebe dich immer empowern.

Monika Mrowietz

Falls du die Wandlungs-Reise in dir weiterführen möchtest, kannst du dazu mein „all-in-Training“ nutzen (Infos unter moventia-coaching.de). An einem Wochenende begleite ich dich, alte, schmerzende Gefühls- und Gedanken- Fesseln von früher zu sprengen – für mehr Fülle und Leichtigkeit im Jetzt. Diese Erkenntnisse wirken immer im privaten und beruflichen Bereich, das ist mein Erfahrungsschatz.

Ich wünsche Dir einen friedlichen 3. Dezember und umarme dich.

Deine Monika

Wenn dich der Beitrag inspiriert hat, lass mir auf Instagram deinen Kommentar :-).

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44. Der Geschmack der Kindheit

Juni 21, 2021

Als Kind habe ich viele, viele Sommer im Sommerhaus meiner Großeltern in der Hohen Tatra verbracht. Dabei wurde ich täglich verwöhnt, meine Oma hat uns Kindern jeden kulinarischen Traum erfüllt, mein Opa hat mit uns Abenteuerfahrten durch die Berge gemacht und hat dabei keine Kosten und Mühen gescheut. So oft ich mochte, bekam ich meine geliebten Wilderdbeeren, mit oder ohne Sahne. Die Tage waren unbeschwert, voller Freiheiten und immer mit vielen lustigen Kindern.

Während ich diese Worte schreibe und lese, denke ich doch glatt an Astrid Lindgrens Geschichten von den Kindern aus Bullerbü. Obwohl es damals keine dieser Geschichten für mich waren! Denn die Wahrheit war auch, dass ich oft so unfassbar traurig und voller gefühlter Vorwürfe war. Ich habe von Eltern geträumt, die sich mit mir beschäftigten und Zeit für mich hatten. Von so richtigen „deutschen“ Eltern, wie meine Klassenkameraden sie hatten und von anständig gefüllten Pausenbrotdosen. Ich sehnte mich nach EINER Welt und nicht nach dem Wechsel zweier Kulturen. Denn es war für mich damals nie ganz, immer kam die Umstellung von einer zur anderen Kultur. Ich war als Mensch deshalb niemals vollständig.

Ja, es hat so viele Jahre, sogar Jahrzehnte gebraucht, bis ich den Schatz dieses Lebens erkannt habe. Und der Weg dorthin war auch nicht immer leicht und sonnig … und gleichzeitig so lohnenswert.

Ich habe gelernt, dass ich mein persönliches Glück und meine Erfüllung im Leben VERUNMÖGLICHE, wenn ich:

  • an den Vorwürfen, meinen Eltern gegenüber, festhalte.
  • an dem Bild festhalte, anders wäre es besser gewesen.
  • an dem Glauben festhalte, meine deutschen Klassenkameraden wären glücklicher.
  • an der Überzeugung festhalte, mir hätte es an etwas gefehlt.

Wie du schon lesen kannst, habe ich ganz schön viel festgehalten und das mit so viel Kraft und Energie! Da wäre doch niemals Platz für Frieden, Leichtigkeit und Liebe gewesen.

Wenn du an Vorwürfen und anderen negativen Bildern festhalten möchtest, musst du rein logisch betrachtet, in deinem jetzigen Leben immer Beweise für deren Daseinsberechtigung finden. Und du findest sie immer! Den Preis, den du dafür zahlst, ist deine tiefe, persönliche Unerfülltheit, ob beruflich und/oder privat. Umgekehrt betrachtet, finden Vorwürfe keinen Platz mehr, wenn du glücklich bist. Denn die anderen und überhaupt der ganze Kosmos haben nämlich nichts falsch gemacht.

Die Lösung liegt darin, einen völlig neuen Standpunkt einzunehmen. Nämlich den, dass ALLES, ALLES, ALLES was du in deinem Leben erfahren hast, FÜR dich war und nicht gegen dich. Du musst dabei nicht alles gut finden, was passiert ist. Nur brauchst du deine innere Zustimmung für das, was war. Sei dir bewusst, dass du diesen Schritt in erster Linie für dich und DEIN erfülltes Leben gehst… nicht für die anderen. Ein guter Nebeneffekt ist allerdings, dass du damit auch ein wenig Frieden in die Welt hineingibst, von dem andere profitieren.

Coachingfragen

  • An welchen Vorwürfen hältst du bis heute fest?
  • Welche Ergebnisse, als Beweis für deine Vorwürfe, manifestierst du du dabei in deinem Leben?
  • Welche Bilder und Vorwürfe würdest du gerne in deinem Leben auflösen?
  • Wofür würde es sich für Dich lohnen, im Frieden mit Deiner Vergangenheit zu sein?

Dein früheres Ich wäre stolz auf dich und auf das, was du bis heute alles gemeistert hast.

Monika Mrowietz

Nur verschließen wir uns leider oft dieser uralten Liebe unseres Ichs. Wir entwerten uns für das, was gefehlt hat. Wir entwerten uns dafür, wie wir früher waren. Wir möchten manchmal einen Teil in uns auslöschen, um nicht mehr hinfühlen zu müssen. Wir färben unser Ich in ständig bessere Farben, um zu glänzen. Und unser wahres Ich ist geduldig und sanft mit uns. Es wertet nicht und ist trotz allem unser treuer Begleiter. Dein früheres Ich wäre stolz auf dich und auf das, was du bis heute alles gemeistert hast, wenn du es anhören würdest! Wenn du dein früheres Ich anschaust und erkennst, dass es pure Liebe ist.

Der Weg in dein erfülltes Leben passiert über die Zustimmung all deiner Erfahrungen und das Loslassen sämtlicher Vorwürfe.

Das ist alleine nicht immer ganz einfach, weil unser Verstand diesen Weg erst einmal ablehnt. Bleib dran und lass dich durch alte Glaubenssätze nicht von deinem ursprünglichem Weg abbringen.

Mein Mann hat letztes Jahr Wilderbeeren für mich zum Geburtstag gepflanzt. Wenn ich heute eine dieser traumhaften Früchte genieße, schmecke ich meine ganze Kindheit – mit allen Nuancen. Und dann halte ich einen kurzen Dialog mit meinem früheren Ich und greife mit einem Lächeln nach einer weiteren, kleinen, roten Wilderdbeere.

Den Blick auf meine Kindheits-Erfahrungen habe ich gewandelt und kann sie heute nutzen. Von meinen Eltern habe ich unter anderem gelernt, für die eigenen Visionen loszugehen. Nicht „nur“ Mutter, sondern auch noch ein eigenes Ich zu sein. Familie und Beruf sind zwei Seiten einer Medaille. Die Komfortzone für Wachstum zu verlassen. Durch eine vorwurfsfreie Haltung, wirklich frei wählen zu können, was ich in meinem Leben mag und was nicht.

Ich wünsche Dir ein schönes Leben!

Sei ehrlich und nett zu dir,

Deine Monika

Auf meiner neuen Homepage erfährst du mehr zu meinen Angeboten, wie du dir ein erfülltes Leben erschaffen kannst.

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43. Wer hat‘s schwerer bei der Unternehmensnachfolge: Der Senior oder der Junior?

Mai 6, 2021

Vor einigen Tagen habe ich bei Instagram nach Eurer Meinung gefragt, für wen die Unternehmensnachfolge wohl schwieriger sei. Das Ergebnis Eurer Abstimmung war: Senior 43% Junior57%.

Aus der Praxis kann ich sagen, dass beides vorkommt. In manchen Betrieben fällt es mal dem Junior und mal dem Senior leichter. Wobei hier die Betonung klar auf leichTER liegt. Denn es ist in jedem Fall für beide eine herausfordernde Aufgabe, die es zu meistern gilt!

Vergleichen kann man Unternehmens-Senioren und Junioren nicht, denn beide haben eine VÖLLIG unterschiedliche Sicht, verschiedene Bedürfnisse, Visionen und Befürchtungen. All das bindet so viel Kraft, dass es nur menschlich ist, nicht auch noch in die jeweils andere Perspektive einzutauchen.

Ich stelle Dir beide Sichtweisen einmal vor, ohne den Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben. Denn jede Unternehmensübergabe ist maximal individuell. Aber Du bekommst eine Idee für die beiden Perspektiven mit den jeweiligen Gefühlen.

Sicht des Seniors:

  • Warum äußern sich meine Kinder nicht klar zur möglichen Übernahme? Möchte er/sie überhaupt den Betrieb weiterführen?
  • Ist mein Kind überhaupt in der Lage, den Betrieb weiterhin erfolgreich zu führen?
  • Ich müsste eigentlich das älteste der Kinder fragen, aber zutrauen tue ich es nur dem Jüngsten/der Jüngsten.
  • Bleibt mir im Alter ein sicheres Einkommen, wenn mein Nachfolger das Unternehmen herunterwirtschaftet?
  • Warum fragt mein Nachfolger mich in wichtigen Angelegenheiten nicht nach meiner Meinung? Vertraut er/sie mir nicht?
  • Was kommt für mich nach der „Aktiven Unternehmerzeit“?
  • Was ist für mich so attraktiv, dass ich mein Unternehmen gerne einem Nachfolger übergebe?

Sicht des Juniors:

  • Mein Bruder/meine Schwester wurden nicht gefragt, den Betrieb zu übernehmen, nur ich. Mache ich die Beziehung zu ihm/ihr damit kaputt? Kann und möchte ich diese Schuld tragen?
  • Ich habe überhaupt keine freie Wahl. Die Übernahme wird von mir erwartet, seit ich denken kann.
  • Warum entscheide ich mich überhaupt für die Firmenübernahme?
  • Andere meinen, mein Erfolg sei nicht wirklich etwas wert. Denn ich hätte alles von meinen Eltern geschenkt bekommen.
  • Schaffe ich es, den Erfolg meines Vaters/meiner Mutter fortzuführen?
  • Ich werde von allen Seiten beäugt.
  • Ich möchte keine Kopie meines Vaters/meiner Mutter sein – ich habe eigene Ideen.
  • Der Senior mischt sich immer ein, obwohl er/sie gar nicht mehr im Unternehmen ist. Vertraut er/sie mir nicht?
  • Werden sich meine Mitarbeiter von mir führen lassen, obwohl sie mich schon von kleinauf kennen?

Eine Unternehmensnachfolge dauert in der Regel fünf bis sieben Jahre und beginnt nicht erst, nachdem alle Unterschriften in den Verträgen gesetzt sind, sondern schon viel früher. Und sie endet auch nicht mit diesen Unterschriften.

Sich auf den Standpunkt des anderen zu stellen bedeutet nicht, auch seiner Meinung zu sein.

Monika Mrowietz

Erfolgsfaktoren für ein gutes Gelingen

  • Klarheit darüber, was DU selbst in Deinem Leben möchtest und wofür es sich lohnt, alles zu geben.
  • Offenheit für die Perspektive des Anderen.
  • Auflösen sämtlicher Vorwürfe oder unerfüllter Wünsche aus Eurer langen Geschichte.
  • Eine funktionale Kommunikation erschaffen und leben.
  • So lange verhandeln, bis eine Lösung gefunden wird, der beide Seiten zustimmen – KEINE Kompromisse.
  • Die Unternehmensmannschaft zur richtigen Zeit informieren und einbinden.

Das alles hört sich irgendwie klar und easy an. Was es allerdings spannend macht ist, dass alle aufgelisteten Punkte hoch emotional sind! DAS macht das miteinander Sprechen manchmal sehr schwierig. Plötzlich wird es persönlich, möglicherweise wird bislang nie Ausgesprochenes thematisiert oder alte Wunden brechen auf.

Erst wenn die Beziehung stimmt, können wir sachlich diskutieren.

Herkunft mir unbekannt

Was für Dich hilfreich sein kann, ist, Dir in dieser Zeit Unterstützung zu holen. Ein Berater, der über Wissen und Erfahrung verfügt und Dir bzw. Euch einen sicheren Rahmen bietet. Der Euch durch sämtliche persönliche Nadelöhre begleitet, hin zu Euren neuen Visionen und Zielen. Jemand, mit dem ihr alles aus dem Weg räumt, um GEMEINSAM ZU GEWINNEN! Unverzichtbar sind ebenso kompetente Banker, Steuerberater und Anwälte bei jeder Unternehmensübergabe.

Was Du noch wissen solltest. Liegt Deine Unternehmensnachfolgeregelung schon hinter Dir, kannst Du sie noch viel später für Dich vollständig machen. Und auch wenn sie noch vor Dir liegt: Dafür brauchst Du noch nicht einmal den Anderen. Du kannst die befreiende Erfahrung selbst erreichen.

Zu sagen, für wen eine Unternehmensübergabe nun leichter ist, käme dem Vergleich von Äpfeln und Birnen gleich. Dieser ist sinnlos, denn beide schmecken!

Falls Du noch Fragen zu diesem Thema hast, kannst Du mich gerne kontaktieren. Schreib mir eine E-Mail oder ruf mich an.

Sei ehrlich und nett zu Dir,

Deine Monika

P.S. Falls Du Dich als Unternehmer*in oder Unternehmerpaar auch in diesen Themen weiterbringen möchtest, ist meine Unternehmer*innen Masterclass eine gute Idee. 🙂 Infos unter www.moventia-coaching.de

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42. Ein Leben, ohne zu bewerten

April 23, 2021

Kannst Du Dir ein Leben vorstellen, ohne Dich und andere zu bewerten? Ist das das Paradis?

In einer privaten Unterhaltung sagte mir letztens jemand, das Bewerten habe in seinem Leben einen hohen Stellenwert und damit ginge es ihm sehr gut. Dann soll es so sein, dachte ich mir. Im Laufe des Gesprächs nahm seine „Bewertung“ eine Form an. Es ging der Person nämlich darum, klar zu haben, was sie im Leben will oder nicht (mehr) will – eine eigene persönliche und innere Klarheit als Ausdruck persönlichen Seins. Mit dieser Form des Bewertens konnte ich sehr wohl etwas anfangen. Denn wenn ich selbst benennen kann, was ich mag oder nicht mag, welche Meinung ich teile und welche nicht, erlebe ich immer wieder Momente des inneren Friedens. Es ist der Moment, bei sich anzukommen. Ein Zustand, den wir genießen können und von dem auch andere glücklicherweise profitieren.

Eine Bewertung vorzunehmen, um sich seiner selbst bewusst und klar zu sein, ist also förderlich. Vor allem dann, wenn Deine Absicht dabei positiv ist.

Im Alltag jedoch geht das Bewerten mit dem ABwerten einher. Und genau an dieser Stelle liegt der Unterschied. Wie oft bewerten wir andere: Wie sieht die denn aus? Was hat der denn an? Wie kann sie bloß so etwas sagen? Wie dämlich verhält er sich denn? … Kennst Du solche Gedanken und Unterhaltungen? Warum tun wir das?

Diesen Abwertungsmechanismus wenden wir auch gerne bei uns selbst an. Vielleicht kennst Du diese innere Stimme in Dir: So blöd kann nur ich sein. Ich bin hässlich. Mein Bauch zu dick, meine Haare zu dünn, meine Beine zu kurz… Und dumm bin ich auch.

Wir werten uns und andere ab, wenn wir:

  • unsicher sind.
  • uns alleine fühlen.
  • Angst haben.
  • Ablehnung befürchten.
  • unsere Selbstliebe nicht spüren.

Die Abwertung anderer Menschen verschafft uns einen kurzfristigen Halt, eine Orientierung und Bestätigung, dass wir besser und richtiger sind. Denn letzten Endes ist das Einteilen in richtig und falsch der tiefe Wunsch nach Stabilität und Sicherheit.

Was wäre, wenn wir uns selbst Liebe gönnen würden? Wenn wir gut zu uns selbst wären? Wenn wir die Zuversicht in uns selbst groß werden lassen würden? Sich selbst ansehen, ohne uns abzuwerten. Unsere Ergebnisse betrachten, ohne uns zu entwerten. Das ist möglich. Was Du dafür brauchst ist, ehrlich zu Dir selbst zu sein und ein wenig Geduld. Step by step machst Du Deinen Weg zu Dir selbst frei. Du schaust darauf, was Dir bislang im Weg stand, wofür es da lag und wählst neu, ob Du es beiseite legst.

Die höchste Form menschlicher Intelligenz ist die Fähigkeit, zu beobachten ohne zu bewerten.

Jiddu Krishnamurti

Das ist lernbar, denn es handelt sich hierbei auch um eine innere Einstellung.

Beginne damit, Dir Deine Bewertung bewusst zu machen, denn das ist immer der erste Schritt für eine Veränderung.

Frage Dich im zweiten Schritt: Wozu mache ich das? Wozu dient Dir die Entwertung Dir selbst und anderen gegenüber?

Übe Dich darin zu beobachten und zu sagen: Das ist interessant :-), anstatt zu bewerten. Denn alles darf sein. Wenn ich eins in den letzten Jahren gelernt habe, dann ist es die folgende Erkenntnis:

Es gibt nichts, was es nicht gibt.

Monika Mrowietz

Und darin stecken eine unfassbar große Freiheit und unendlich viele Möglichkeiten. Denn während Bewertungen den Blick und unser Inneres klein halten, erschaffen Beobachtungen ohne Bewertung eine Weite in uns. Wir begegnen uns selbst und anderen Menschen offener und verständnisvoller. Davon profitierst Du privat und im Business. Denn Menschen kriegen mit, ob Du sie bewertest oder ob Du Ihnen wertfrei begegnest.

Folglich ist dann eine offene und bewertungsfreie Kommunikation günstig, um mit dem Partner / der Partnerin, den Kindern, Freunden und den Mitarbeiter*innen friedvoll und erfolgreich zusammen zu sein und zu arbeiten.

Auf meiner frisch veröffentlichten Homepage erfährst Du mehr zu meinem neusten Angebot: der Unternehmer-Ausbildung und alles zum Thema Coaching.

Sei ehrlich und nett zu Dir,

Deine Lebens-Erfolgs-Botschafterin Monika

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41. Wie dreist sind Kunden wirklich?

Februar 26, 2021

Bislang ist mir noch kein Unternehmer bzw. keine Unternehmerin begegnet, der oder die gesagt hätte: „Ich mag meine Kunden nicht“. Mir begegnen allerdings Unternehmer*innen, die von ihren Kunden gestresst und genervt sind. Sie trauen sich manchmal sogar zu sagen, dass sie ihre Kunden für dreist halten.

Ganz gleich, ob Du Autos, Kleidungsstücke, Brötchen, Häuser, Beratungen oder Badezimmer verkaufst – diese Gefühle findest Du überall. Und nicht selten spreche ich mit Unternehmer*innen, die sich so ausgelaugt von ihren Kunden fühlen, dass sie sogar ihr Unternehmertum infrage stellen.

Spannend finde ich dabei die Frage, ob Du (als Unternehmer*in) glaubst, auf die Situation mit Deinen Kunden Einfluss nehmen zu können oder nicht. Was sagt Dir Deine spontane innere Stimme? Die Antwort von mir lautet JA! Ja, und obwohl sich der Kunde „komisch“ verhält, liegt die Lösung in Dir. Du hast also etwas mit dem Ergebnis „dreiste Kunden zu haben“ etwas zu tun. Wenn dies nicht der Fall wäre, hätte jeder Unternehmer bzw. jede Unternehmerin gleich viele dieser Kunden. Und das entspricht faktisch nicht der Realität.

Wenn ich sage: „Du hast etwas damit zu tun“, meine ich nicht, dass Du an irgendetwas schuld bist. Du hast nichts falsch gemacht. Vielmehr geht es darum, zu erkennen, dass Du Einfluss auf Deine Situation hast und sie somit wandeln kannst.

Wir alle haben eine emotionale Landkarte – übrigens zu allen Themen. Zum Arbeiten, zum Geldverdienen, zum Geschlecht Mann, zum Geschlecht Frau, zum Erfolg, zu Bedürfnissen, zu Leistung, zur Leichtigkeit des Lebens …. und zu Kunden. Diese emotionale Landkarte entwerfen wir vor dem Hintergrund unserer Erfahrungen und daraus geschlussfolgerten Wahrheiten. Und in unserer Wahrheit fühlen wir uns sicher und im Recht.

Egal ob Du denkst Kunden sind dreist oder geniale Mitspieler, Du wirst Recht behalten.

Monika Mrowietz

Nehmen wir mal ein Beispiel. Du verkaufst eine Bluse und die Kundin kommt nach einer Weile zurück, möchte die Ware zurückgeben und verlangt ihr Geld zurück. Sie sagt, die Bluse habe Flecken und sei gebraucht gewesen. Diese Möglichkeit kannst Du ausschließen, weil Du die Ware selbst aus der Folie entpackt hast. Sei ehrlich – was denkst Du? Ein ähnliches Szenario wiederholt sich mit einer Hose einige Tage später und Du wurdest zusätzlich in dieser Woche ein Mal beklaut. Jemand, der in Deinem Laden war, hat eine Mütze entwendet. Was denkst Du? Es kann sein, dass Du Dir eine Meinung über Kunden gebildet hast. Es könnte sogar sein, dass Dir die Idee kommt, Kunden seien dreist. Kommt Dir das in abgewandelter Form bekannt vor? Du bekommst Deine Meinung bestätigt. Kunden, Mitarbeiter, Ehepartner, Geschäftspartner etc. haben die Gabe, uns IMMER zu bestätigen. Verhalten sie sich einmal anders, nehmen wir das selten wahr. Wir brauchen schließlich unsere Wahrnehmungskapazität für unsere Wahrheit ;-). Spaß beiseite, unsere Bilder und Überzeugungen haben eine enorme Kraft!

Gehen wir einen Schritt weiter. Du hast also Dein inneres Bild von „den dreisten Kunden“ verankert. Die logische Konsequenz ist, dass Du anfängst aufzupassen, dass Dich Kunden nicht ausnutzen. Dass Du nicht mehr gibst, als Du bekommst. Hier und da macht sich ein leises Misstrauen in Dir breit. Und jede neue Kundenerfahrung wird automatisch durch den Misstrauens-Scanner gejagt. Immer mehr rückst Du, natürlich nicht bewusst, auf einen Mangelstandpunkt.

Es ist ein interessantes Phänomen, denn diese negativen Kundenerfahrungen werden mehr und nicht weniger. Als würdest Du diese Kunden anziehen…! Und das Generieren Deines Umsatzes wird Schritt für Schritt mühevoller und anstrengender.

Selbstcoaching Tipps:

  1. Sei Dir Deiner Bilder und Überzeugungen bewusst – beobachte Deine Gedanken.
  2. Du hast Dir Deine Wahrheit selbst zusammengesetzt, es ist nicht DIE Wahrheit.
  3. Wann hast Du mit diesem Denken (zum Beispiel in Bezug auf Kunden) begonnen? Durch welches konkrete Ereignis wurde es ausgelöst?
  4. Unterscheide zwischen dem was IST, also Fakten, Sichtbarem und auf der anderen Seite den Interpretationen darüber, also Deinen Schlussfolgerungen.
  5. Wenn das nächste Mal ein blödes Gefühl in Dir aufkommt (zum Beispiel bei einer Kundenreklamation), dann schau Dir zuerst die Fakten an. Benenne das Sichtbare: z.B. Päckchen mit einer Ware kommt mit der Post zu Dir. Kunde schreibt den Satz: „Möchte mein Geld zurück“. Welche Gedanken und Interpretationen hast Du blitzschnell darüber gelegt, die zu Deinem Gefühl führen?

Wir prägen Menschen, aber in letzter Konsequenz können wir keinen Menschen ändern! Und das ist gut so. Denn auch wir wollen uns nicht von irgendjemandem ändern lassen. Du wirst deshalb Deine Kunden nicht ändern können und brauchst es auch nicht. Was Du hast, ist die 100-prozentige Macht über Deine Gedanken und Deinen Willen.

Es gibt neben dem oben beschrieben Mangelstandpunkt noch einen anderen: den Fülle-Standpunkt. Dieser basiert auf Vertrauen und Liebe. Dort wohnen Bilder wie: Es ist für alle genug da, die Situation richtet sich nicht gegen mich, das Leben ist für mich.

Und ja, es kann passieren, dass Dich ein Kunde anlügt. Dass er mehr möchte, als ihm oder ihr zusteht. Darauf hast Du tatsächlich keinen Einfluss. Was Du aber maximal bestimmst ist, von welchem Standpunkt heraus -mit welchem Mindset- Du auf diese Situation antwortest. Denn das kriegen die Kunden „irgendwie“ mit, versprochen.

Sei ehrlich und nett zu Dir,

Deine Monika

Ich lüfte ein kleines Geheimnis: Im Herbst biete ich diese Masterclass an: „Unternehmer Ausbildung- für ein nachhaltig geiles Leben eben!“ I‘m so in love with this :-).

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40. Bist du eingerichtet oder ausgerichtet?

November 17, 2020

Wenn wir eingerichtet sind, fühlen wir uns wohl, es ist gemütlich, muckelig und alles in uns ruft nach „Hier will ich bleiben“. Das Gefühl des Angekommen-Seins ist wichtig, um nicht immer auf der Suche zu bleiben. Manchmal ist es so schön, dass wir diesen Zustand nie wieder verlassen wollen.

Und wie es so im Leben ist, hat auch dieser Standpunkt eine Konsequenz. Hast du eine Idee welche?

In dem „Eingerichtet-Sein“ findet nichts Neues und damit keine Entwicklung mehr statt. Und wenn die Endorphine in unserem Körper langsam aufhören zu sprudeln, schleicht sich ein neues Gefühl ein. Und dieses Gefühl ist sehr leise, weshalb wir es meistens lange gar nicht hören. Es meldet sich dann in Form von Gedanken wie: „Irgendetwas fehlt mir in meinem Leben“, „Das soll es jetzt schon gewesen sein?“, „Wir haben uns auseinandergelebt und uns nichts mehr zu sagen“ … Hast du solche Gedanken schon einmal gehabt?

Wenn ja, dann nutze die Erkenntnis NICHT dafür, um dich zu entwerten! Sie gibt dir lediglich Aufschluss darüber, dass sich deine Zeit in deinem „Eingerichtet-Sein“, in deiner Komfortzone, erfüllt hat und du bereit bist, für neue Erfahrungen. Was in den Hintergrund rückt, ist ein Teil deiner Lebendigkeit.

Und wo passiert dann Lebendigkeit?

Immer dort, wo es ERST EINMAL ungemütlich ist! Den Bereich nennt man Lernzone. Hier ist nichts, wie immer, sondern alles ist neu und unsicher. Hier lernst du, ohne zu wissen, wie es wird. Hier sammelst du neue Erfahrungen – positive wie negative.

In der Lernzone bist du lebendig, weil du dich selbst neu erfährst, unbekannte Seiten an dir entdeckst. Talente, Kraft und Gefühle, die du bislang überhaupt nicht gekannt hast, stehen dir plötzlich gegenüber. Hier passiert inneres und äußeres Wachstum.

Was Dich davon abhält, aus der Komfortzone in die Lernzone zu springen:

  • Angst, es nicht zu schaffen.
  • Angst vor negativen Gefühlen.
  • Angst, nicht „richtig“ zu sein.
  • Angst vor Ablehnung.
  • Angst, etwas zu verlieren.
  • Angst, nicht mehr jammern zu können.
  • Angst vor Mitleidsverlust.
  • Angst vor wirklicherNähe.

Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll.

Georg Christoph Lichtenberg

Und was kommt dann?

Du merkst, dass du durch deine Lernzone hindurchgegangen bist, wenn du dich in deinen neuen Aufgaben und Umständen besser bis gut zurechtfindet. Und, wenn du bereit bist, allen Lernerfahrungen zuzustimmen. Zustimmen bedeutet übrigens nicht, alles toll zu finden. Sondern mehr um den Gedanken: „es durfte sein“.

Damit beschreitest du einen neuen Raum der Möglichkeiten: Willkommen in der Magic-Life-Zone! Hier feierst du dich, deine Erfolge, dein „Über-Dich-Selbst-Hinauswachsen“ und dein Leben, in dem du dich traust, einfach zu sein.

Hier bist du maximal lebendig, weil du Dir erlaubst, alle Gefühle haben zu dürfen! Deine Erfahrungen nimmst du zum Anlass, Neues zu erschaffen, ohne dich beweisen zu müssen.

Ist das Ziel damit erreicht?

Ich lade dich dazu ein, dir darüber bewusst zu werden, in welcher Zone du gerade bist und auch, alle drei Zonen zu lieben! Oder lieben zu lernen. Du brauchst nämlich die Komfortzone, Lernzone und die Magic-Life-Zone, um dir Lebendigkeit in deinem Leben zu erschaffen. Erst dadurch sind deine Erfolge im Privaten und im Job möglich.

In diesem Dreiklang wirst, bist und bleibst du im Leben ausgerichtet.

Unterwegs zu sich selbst ist man ein Leben lang. In den Momenten der tiefen Erfüllung ist man bei sich angekommen.

Monika Mrowietz

Sei ehrlich und nett zu dir, Deine Monika

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39. Ich darf das

Oktober 6, 2020

Der Satz ist so simple und kann gleichzeitig so viel in uns auslösen…!

Wie schnell folgen gedankliche Sätze wie:

  • Darf ich das wirklich?
  • Bin ich dann noch ein guter Mensch?
  • Steht mir das zu?
  • Ist das nicht zu viel?
  • Ist das moralisch gut?
  • Geht das überhaupt?

Und zu diesen Gedanken gesellen sich gerne blitzschnell unwohlige, beklemmende und drückende Gefühle. Kennst du das auch?

Unser Verstand wird dann immer lauter und erklärt uns, dass das alles NICHT geht. Erfolgreich und gleichzeitig erfüllt leben? Nein, das geht nicht. Viel Geld verdienen und gleichzeitig ein guter Mensch sein? Nein, das geht nicht. Mutter/Vater sein und gleichzeitig auch Zeit für sich selbst haben? Nein, das geht nicht. Dem Partner zu folgen und gleichzeitig selbstbestimmt sein? Nein, das geht nicht. Chef sein und gleichzeitig kein Arschloch sein? Nein, das geht nicht. Erfolgreich sein und entspannt leben? Nein, das geht nicht. Ich könnte die Liste noch so lange fortführen. Und das sind keine erfundenen Gedanken, sondern Überzeugungen und „Wahrheiten“, mit denen Menschen in mein Coaching kommen.

Unser Verstand hat einfach gerne immer recht und füttert uns mit Bestätigungen. „Erinnere dich doch an den reichen Kerl im Restaurant, der die Bedienung von oben herab behandelt hat. Typisch: Reich, aber menschlich arm.“ Und so sammeln wir Beispiele für die Bekräftigung unserer Überzeugungen. Da wirken in uns Glaubenssätze, die wir irgendwann einmal angefangen haben, als die Wahrheit zu sehen. In unserem Alltag hinterfragen wir diese Glaubenssätze erst gar nicht – sie schlummern und wirken vor sich hin.

Sie dürfen nicht alles glauben was sie denken!

Heinz Erhardt

Zurück zu unserer „Geht Nichte -Liste“. Warum sollte das alles eigentlich nicht möglich sein? Gibt es irgendwo auf der Welt einen Menschen, der erfolgreich ist und dabei erfüllt lebt? Ja, gibt es. Gibt es Menschen, die reich und gleichzeitig gute Menschen sind? Ja, gibt es. Im Übrigen sind auch nicht alle armen Menschen gut und nett. Du kannst die Liste der Fragen weiter durchgehen.

Was ich persönlich so interessant finde, ist die praktische Folge solcher Glaubenssätze in unserem Leben. Wenn ich nämlich davon überzeugt bin, dass es nicht möglich ist, erfolgreich UND erfüllt zu leben….dann werde ich mir entsprechend dieser Überzeugung, mein Leben erschaffen. Bin ich erfolgreich, zahle ich auch immer den Preis des unerfüllten Lebens. Denn zusammen geht das nach meinem Verstand nicht. Das kann bedeuten, dass ich permanent gestresst bin, in keiner dauerhaft glücklichen Partnerschaft lebe und auch nur wenig Entspannung in meinem Leben erfahre. Durch diese Ergebnisse in unserem Leben fühlt sich unser Verstand bestätigt und verfestigt noch mehr unseren aktiven Glaubenssatz: Erfolgreich UND erfüllt zusammen geht nicht. Irgendwie werden unser Denken und die Fakten im Alltag zu einem Teufelskreis. Und das Ganze bekommt eine Qualität von self fulfilling prophecy.

Meine Leidenschaft ist, Menschen dabei zu unterstützen, sich ihr persönliches Wunschleben zu erschaffen! Auf allen Ebenen – beruflich, persönlich, privat, familiär, partnerschaftlich, spirituell und materiell. Geht das? Jaaaa!

Was es dafür braucht, ist das Auflösen deiner Glaubenssätze, die dich ausbremsen. Und deine Absicht, dir dein Wunschleben erschaffen zu wollen.

Meine persönlichen Auflösungs-Highlights sind: Erfolgreich und genussvoll-leben: das geht! Familie und Beruflichkeit: das geht! Erfüllte Partnerschaft und ich Selbst-Sein: das geht! Ästhetik im Außen und persönlicher Tiefgang: das geht! Und:

Ich darf das!

Wofür würde es sich für DICH lohnen, deine falschen Glaubenssätze über Bord zu werfen?

Ich wünsche dir ein schönes Leben.

Deine Monika

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37. Die geheimen Botschaften der Müdigkeit

August 18, 2020

Du hast dich heute so richtig ausgepowert – vielleicht sportlich, beruflich, mit den Kindern, in der Natur oder ganz anders. Du fällst müde ins Bett und weißt genau warum. Und dieser Moment, ganz kurz vor dem richtigen Einschlafen, den finde ich ja magisch! Kennst du diesen intensiven Moment? Himmlisch ist dieser Augenblick allerdings nur dann, wenn du tatsächlich einschlafen darfst.

Und was ist, wenn du mitten im Tag eine tiefe Müdigkeit, verbunden mit einer unendlichen Schwere fühlst? Du kannst Deinem Bedürfnis nach Schlaf nicht nachgehen und kämpfst dich durch den Tag. Und das, obwohl du am Vorabend nicht zu spät im Bett warst und kein übermäßiger Alkoholkonsum deine Energie abschnürt. Betroffene wissen, welch mühevolles Unterfangen das ist.

Meine offenen Botschaften bei Müdigkeit

  1. Natürlich ist es wichtig, sich medizinisch untersuchen zu lassen. Dauer-Müdigkeit kann ein Hinweis darauf sein, dass deinem Körper etwas fehlt (z.B. Eisenmangel). Auch sind andere möglichen Krankheiten auszuschließen.
  2. Deine Lebensgewohnheiten wirken sich ebenfalls auf deine Vitalität aus bzw. können deine Müdigkeit hervorrufen:
  • Ernährst du dich gut, leicht, regelmäßig und nicht übermäßig?
  • Gibst du deinem Körper genug Bewegung und frische Luft?
  • Erlaubst du dir eine Offline-Zeit vor dem Zubettgehen?
  • Planst du für dich persönlich genügend Schlafstunden ein?

und geheimen Botschaften für dich

  • Starke Emotionen können dich müde machen: Ein Streit; etwas, das dich belastet; ein ungelöster Konflikt; aber auch tolle und intensive Erlebnisse machen müde.
  • Bestimmte Menschen und Situationen entziehen uns Kraft und machen uns müde.
  • Manchmal laufen wir einen Marathon gegen uns selbst: Wir jagen Bildern nach, die wir meinen, erfüllen zu müssen. Wir leben ein Leben, auf dem nicht unser Name drauf steht. Wir funktionieren und betäuben uns durch äußere Ablenkung. Wir sind schon oft enttäuscht worden und haben den Glauben an unsere Herzensziele verloren. Das alles macht unendlich müde.

Müdigkeit dein treuer Freund

In allen Facetten ist Müdigkeit dein treuer Freund. Sie gibt dir Hinweise, auf dich zu hören. Deine Müdigkeit möchte, dass du auf deinen Körper und deine Gesundheit achtest. Sie stupst dich an, deine Lebensgewohnheiten zu überprüfen.

Müde macht uns die Arbeit, die wir liegenlassen, nicht die, die wir tun

Marie von Ebner-Eschenbach

Dieses Zitat bezieht sich auch auf unser Seelenleben. Denn wenn wir bestimmte unerledigte Themen ignorieren und sie nicht auflösen, kostet uns das auf Dauer sehr viel Kraft und das macht so schrecklich müde.

Bring deine Themen, verschütteten Ziele und Wünsche in dein Bewusstsein und schau sie dir an.

Ich wünsche dir von Herzen, dass du wieder in deine Kraft kommst, ausschwingst und am Ende des Tages erfüllt müde ins Bett fällst!

Deine Lebens-Genussbotschafterin Monika

Inspiration Leben

36. Arbeiten, den Alltag meistern und sich etwas Gutes tun – geht das?

Mai 21, 2020

Schon einmal vorab: Ja, das geht. Lass uns diese Frage genauer zu untersuchen.

Was überhaupt bedeutet, sich etwas Gutes tun? Für manche ist es, termin-, kinder- oder partnerfrei zu sein. Für andere ist es Sport oder Wellness zu machen. Wieder für andere kann es shoppen, essen oder geistige Betätigung bedeuten.

Was bedeutet es für DICH, dir etwas Gutes zu tun? Was ganz konkret tut DIR gut? Beachte dabei die positive Formulierung. Beantworte dir diese Frage mit der Ausrichtung auf „mehr von…“ anstatt auf „weniger von…“.

Sind dir deine Ideen sofort gekommen? Oder brauchtest du eine Weile, um benennen zu können, was dir wirklich gut tut?

Was ist eigentlich mit deinem Alltag und mit deiner Arbeit? Magst du deine beruflichen und alltäglichen Aufgaben wirklich? Magst du den Großteil oder eher einen kleinen Teil davon? Sei dabei maximal ehrlich zu dir selbst.

Ich erlebe immer wieder Menschen in meinen Coachings, die ein großes Bedürfnis verspüren, sich etwas Gutes zu tun – als Entschädigung dafür, dass sie sonst Dinge tun, die sie nicht wollen. Sie arbeiten viel, um Anerkennung zu bekommen. Sie erfüllen viele Aufgaben, weil sie meinen, das alles tun zu MÜSSEN. Privat wie auch beruflich.

Du kannst für dich untersuchen, ob du dir etwas Gutes tun möchtest im Sinne einer Entschädigung oder als Kraftquelle für dein Tun.

In der Überschrift stehen die Bereiche nebeneinander: Arbeit, Alltag und sich Gutes tun. Die Aufteilung passiert in unserem Kopf. Denn du könntest genauso denken: Ich tue mir durch meine Arbeit etwas Gutes oder durch meinen Alltag. In diesem Fall, bringst du dich in deinem Leben vollständig zum Ausdruck und tust dir genau damit etwas Gutes!

Du bist dabei auch mal erschöpft und müde, aber das Gefühl dahinter zeigt dir an, ob es dich trotzdem erfüllt. Es gibt natürlich nicht die Dauererfüllung, aber dein innerer Kompass ist immer aktiv. Und es kommt darauf an, wie ehrlich du mit dir selbst bist. Braucht es eine Neuausrichtung oder Nachjustierung?

Und wie sieht es mit der Frage aus, ob es dir zusteht, dir etwas Gutes zu tun? Hast du es Dir auch wirklich verdient? Nutzt du deinen Erschöpfungszustand als Legitimation dafür, dir etwas Gutes zu tun? Oder auch dafür, von anderen Themen „in Ruhe gelassen“ zu werden?

Stell Dir vor, du seiest dein bester Freund. Wie würdest du mit ihm sein?

Monika Mrowietz

Mit hoher Wahrscheinlichkeit liebevoll und voller Verständnis. Wärest du streng oder wohlwollend?

Hast du deinen inneren Kommentator schon einmal beobachtet? Oder seinem Reden von Außen zugehört? Es ist phänomenal, wie gemein und erniedrigend wir mit uns SELBST sein können? Dabei können wir mit uns selbst der beste Freund – sogar der größte Ausdruck von Liebe sein!

Du kannst dir unaufhörlich Gutes tun:

  • Schau in den Spiegel und schenke dir ein Lächeln.
  • Sprich mit dir, als wärest du dir dein bester Freund.
  • Vertraue dir und deinem Tun.
  • Sei friedvoll mit dir, auch wenn dir nicht immer alles gelingt.
  • Du brauchst anderen Menschen nichts zu beweisen – du bist schon jetzt einzigartig.
  • Deine Liebe musst du dir nicht verdienen – liebe dich selbst.
  • Finde immer wieder zu dir und deinem Weg zurück.

Meine Mission ist, nicht nur gerade so zu überleben, sondern aufzublühen – und das mit etwas Leidenschaft, etwas Mitgefühl, etwas Humor und etwas Stil.

Maya Angelou

Es gibt kein treffenderes Zitat, um dich zu deinem persönlichen Aufblühen einzuladen…und damit tust du dir viel Gutes!

Deine Lebens-Genussbotschafterin Monika

Inspiration Leben

35. Das Eine will ich nicht mehr – das Andere (noch) nicht?

Mai 14, 2020

Manchmal sind wir Menschen ganz schön komplex. Wir merken und fühlen, was uns gut tut. Und wir merken ebenso, was uns nicht gut tut. Und dann leben wir so, wie es nicht gut für uns ist – und wissen es sogar! Klingt unlogisch und trifft mitten ins Leben.

Ich erzähle dir ein Beispiel aus einem Coaching-Gespräch.

Meine Klientin ist eine erfolgreiche Unternehmerin. Sie mag ihre Arbeit und ihre Mitarbeiter. Sie kommt mit der Frage zu mir, was sie tun könne, um ihren Stresspegel zu reduzieren. Sie fühle sich sehr oft gehetzt und falle abends einfach nur müde ins Bett. Das wolle sie endlich ändern, weil sie derzeit an ihre emotionalen und physischen Grenzen komme.

Wie hören sich diese Tipps für dich an?

Du solltest mehr schlafen….Du solltest weniger arbeiten….Du solltest mehr Aufgaben delegieren…Du solltest dir nicht immer alles so Herzen nehmen…Du solltest Dich mehr abgrenzen.

Im besten Falle hören sich diese Tipps logisch, aber bestimmt nicht hilfreich an!

Und zwar aus zwei Gründen: 1. Menschen hören nicht gerne von anderen, was sie tun SOLLTEN. Und 2.: Wenn es so einfach wäre, hätten sie es ja schon längst selbst getan.

Es tut manchmal unglaublich gut, mit jemandem zu reden, der eben NICHT zur Tipps-Tüte greift, sondern der erst einmal zuhört. Denn jeder hat ein sehr individuelles Thema.

Ich bin davon überzeugt, dass Menschen klug sind und alles in sich tragen, um sich ein erfülltes Leben zu erschaffen. Jeder steckt mal fest und braucht eine kurze Unterstützung, um dann wieder selbst weiter zu laufen.

Zurück zum Beispiel. Meine Klientin hat die Erfahrung gemacht, dass ihre eigenen Änderungsversuche keine dauerhafte Veränderung in ihrem Stressempfinden zufolge hatte. Sie hat dabei nichts falsch gemacht.

Wenn Du Dein Problem nicht kurz- oder mittelfristig lösen kannst, hat es eine Funktion.

Monika Mrowietz

Es ist nämlich kein Widerspruch: Ich kann in meinem Leben einen starken Leidensdruck empfinden UND trotzdem auf einer ganz anderen Ebene von genau diesem Problem einen Nutzen haben.

Die Frau, die vor mir saß, hatte einen spürbaren Leidensdruck. Und so untersuchten wir das Thema von einer anderen Seite. Hier einige Fragen und Antworten aus dem Coaching-Gespräch:

„Wie gehst du mit dem Stress in der Firma um? Wie wirkt sich der Stress auf dich mit den Mitarbeitern aus?“ „Wir sind zusammen sehr produktiv! Wir meistern jede Krise und gehen gemeinsam durch Dick und Dünn. Und es schweißt uns menschlich immer wieder zusammen. Diese Nähe ist sehr wertvoll.“ Im Gespräch wurde klar, dass Stress eng im Zusammenhang mit guten Ergebnissen und einem gefühlvollen Miteinander stand. Weitergedacht bedeutet das, dass immer Stress produziert werden „muss“, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen und das gute Miteinander nicht zu gefährden. Diese Überzeugung haben wir im weiteren Verlauf aufgelöst.

„Was würdest du tun, wenn du keinen Stress mehr hättest? Wie sähe dann ganz konkret dein Leben aus? Was würdest du tun? Was würdest du lassen?“ Das augenblickliche Glänzen in ihren Augen veränderte sich bei dem Zusatz „konkret“. Hier habe ich ein Thema angesprochen, dass meine Klientin lieber ausgesparte. Denn der Stress aus ihrem Unternehmens-Alltag erlaubte es, private Themen auszublenden. Und das hatte für sie bis zu diesem Moment auch einen Vorteil oder Nutzen. Wenn sie gestresst und müde ins Bett fiel, brauchte sie sich um ihr Beziehungsthema nicht zu kümmern. Wir nahmen eine Zwiebelschicht nach der anderen langsam ab und landeten beim Thema Nähe. Und auch dieses untersuchten wir für ihr persönliches Leben. Durch die Klarheit und Erkenntnisse bekam ihr Stressgefühl eine neue Bedeutung und begann sich zu wandeln.

Häufig steht hinter unserem Problem oder unserem Bedürfnis (z.B. weniger Stress haben zu wollen) ein anderes Thema. Finde heraus, was dich tatsächlich von deiner gewünschten Seins-Qualität fern hält.

Viel Spaß auf der Reise zu dir selbst und zu deinem erfüllten Leben!

Deine Lebens-Genussbotschafterin Monika